Die Antwort auf den Jahrhundertsommer: Eine kantonale Wasserstrategie

Der Jahrhundertsommer 2026 fordert die Kantone

Hitze und Trockenheit setzen Landwirtschaft, Trinkwasserversorgung, Industrie und Ökosysteme zunehmend unter Druck. Die Kantone müssen wichtige Entscheide treffen, damit die Schäden und Folgen der Hitze und Wasserknappheit verkraftbar bleiben und langfristig bewältigt werden können.

Kantone mit einer bestehenden Wasserstrategie stützen sich dabei auf vorgängig erarbeitete Grundsätze. Die aktuelle Situation zeigt, wie wertvoll solche Grundlagen sind. Nur wenn Wasserbedarf und Wasserverfügbarkeit bekannt sind, lassen sich Nutzungskonflikte frühzeitig erkennen und nachhaltige Lösungen entwickeln.

Für Kantone ohne Wasserstrategie ist jetzt ein günstiger Zeitpunkt, ein entsprechendes Projekt zu starten. Die Erfahrungen aus diesem aussergewöhnlichen Sommer können als «Lessons learned» direkt in den Strategieprozess einfliessen. Gleichzeitig zeigen die neuesten Klimamodelle (CH2025), dass sich die Wasserknappheit künftig weiter verschärfen dürfte.

Eine kantonale Wasserstrategie wird idealerweise in Form von Workshops gemeinsam mit den relevanten Akteuren erarbeitet. Dieser Prozess schafft Verständnis für unterschiedliche Interessen und bildet die Grundlage für breit abgestützte, zukunftsgerichtete Entscheidungen.

Wir begleiteten verschiedene Kantone bei solchen Workshops und Fragestellungen. Dazu gehören unter anderem Projekte zur Wasserknappheit in der Landwirtschaft in den Kantonen Thurgau und Solothurn sowie die Begleitung des Kantons Schwyz bei der Erarbeitung einer kantonalen Wasserstrategie. In weiteren Projekten befassten wir uns mit den Auswirkungen von Trockenheit in alpinen Regionen und verwandten Themen wie Waldbrand oder Hitzebelastung in Städten.

Die aktuelle Trockenheit zeigt, wie wertvoll diese Vorarbeiten für den Umgang mit zukünftigen Herausforderungen sind.

 

Zielbild vom Wasserkreislauf

Der Wasserkreislauf hält den Herausforderungen des Klimawandels stand und erfüllt die Bedürfnisse der Bevölkerung, der Landwirtschaft, der Industrie sowie der natürlichen Ökosysteme. Veränderungen werden proaktiv gelenkt, sodass langfristig eine sichere und zuverlässige Wasserbewirtschaftung gewährleistet ist, welche die verschiedenen Nutzungsinteressen ausgeglichen berücksichtigt.

 

 

Sie haben Fragen oder interessieren sich für unsere Beratung? Kontaktieren Sie uns!