Umsetzung Massnahmenplanung Hüttikon
Mehr Sicherheit für die Gemeinde Hüttikon: Massnahmen gegen Hochwasser und Oberflächenabfluss sind umgesetzt
Zum Schutz vor Naturgefahren planten wir 2018 mit der Gemeinde die Massnahmen. Nach der Prüfung durch den Kanton ging es an die Umsetzung. In den letzten 8 Jahren hat sich einiges verändert. Das Gewässernetz wurde angepasst sowie die Gefahrenhinweiskarte Oberflächenabfluss publiziert. Diese neuen Grundlagen werden bei der Umsetzung der Massnahmenplanung auch berücksichtigt.
Damit es im Siedlungskern nicht zu Überschwemmungen kommt, wird der Zufluss in den Siedlungsbereich bewusst gedrosselt. Dies trägt dazu bei, dass die Kapazitäten der Generellen Entwässerungsplanung (GEP) möglichst nicht überschritten werden. Die Drosselung ist heute bereits bestehend, wird jedoch neu als Schutzmassnahme festgelegt. Im Überlastfall fliesst das Wasser ausserhalb des Siedlungsgebiets ab.
Mit Vertretern der Gemeinde und dem Feuerwehrkommandanten der Feuerwehr unteres Furttal, wurden vor Ort die kritischen Punkte bezüglich Hochwasser und Oberflächenabfluss angeschaut und mögliche Interventionen und Schutzmassnahmen besprochen. Die Feuerwehr weiss dadurch, wo im Notfall Interventionen sinnvoll sind und kann zielgerichtet unterstützen.
Dank den neuen Erkenntnissen, dem regelmässigen Bachunterhalt und der bewussten Drosselung wird die Gefährdung im Siedlungskern neu beurteilt. Deshalb wurde beim Kanton eine Teilrevision der Gefahrenkarte Hochwasser angestossen.
Wir danken allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und Ausarbeitung von diesen pragmatischen und zweckmässigen Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung von Hüttikon.